
Die Schweizer Sportrechteagentur Tridem Sports hat neue millionenschwere Sponsoringdeals abgeschlossen. Unter anderem wurde für die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen und 2013 im österreichischen Schladming ein neuer Presenting-Sponsor gefunden.
Am vergangenen Wochenende traf sich die alpine Skifahrer-Elite zum wohl spektakulärsten Ski-Rennen des Winters. Das Hahnkammrennen im österreichischen Luxusort Kitzbühl stand auf dem Programm. Auch mehrere hochrangige Audi-Vertreter weilten an der „Streif“ – unter ihnen Marketingleiter Lothar Korn. Eigentlich nichts ungewöhnliches. Der Ingolstädter Autobauer ist schließlich Titelsponsor des Weltcup Ski Alpin und sponsert zudem auch das Hahnenkammrennen.
Bei den beiden umfangreichen Werbeengagements bleibt es künftig aber nicht. Die Audi AG stockt ihr Wintersport-Portfolio weiter auf und wirbt im Rahmen der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen und 2013 in Schladming als Presenting-Sponsor. Der millionenschwere Vertrag sichert dem bayrischen Autobauer umfangreiche Werberechte, unter anderem auf dem Zielbogen, dem Starthaus, den Startnummern, auf Werbebanden sowie auf der Rückwand der Siegerehrung. Audi warb bereits bei der vergangenen WM 2009 in Val d’ Isère als Presenting-Sponsor.
Neben dem Autokonzern schloss Vermarkter Tridem Sports zudem Verträge mit drei weiteren Sponsoren ab. Neue Partner sind der finnische Sportartikler Halti sowie der Lebensmittelkonzern Kraft Foods, der wie gewohnt mit seiner Schokoladenmarke Milka in Erscheinung treten wird. Halti sicherte sich für 2011 und 2013 das so genannte Torflaggenpaket für alle Rennen. Kostenpunkt insgesamt: knapp zwei Millionen Euro. Milka hat bereits einen Vertrag für Garmisch-Partenkirchen unterschrieben und für kolportierte 1,7 Millionen Euro das Startnummernpaket beim Slalom der Herren und beim Super G der Damen erworben. Auch für Schladming soll sich Milka dieses Paket bereits gesichert haben.
Als Grundpaket beider Sponsoring-Engagements erhalten beide Unternehmen neben umfangreicher fernsehrelevanter Bandenpräsenz im Strecken- und Zielbereich zudem unter anderem ein Kontingent an VIP-Tickets, Brandings auf dem Siegerpodest, der Interviewwand sowie auf Sponsorenwänden.
Vierfacher WM-Deal mit Hublot
Vierter neuer Partner ist der Schweizer Uhrenhersteller Hublot, der für beide Alpinen Weltmeisterschaften sowie für die ebenfalls von Tridem vermarkteten Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oslo 2011 und Val di Fiemme 2013 das offizielle Timingpaket erworben hat. Zudem wird das Schweizer Unternehmen bei den Alpinen WM-Rennen 2011 und 2013 auf den Startnummern der Super Kombination zu sehen sein. Für das Gesamtpaket soll Hublot rund 1,5 Millionen Euro bezahlen.
Die Schweizer Agentur Tridem Sports vermarktet sowohl die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen und 2013 in Schladming als auch die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2011 in Oslo und 2013 in Val di Fiemme auf Provisionsbasis für die European Broadcasting Union (EBU) (siehe SPONSORs-Archiv).
Quelle: Sponsors; 25.01.10
Die Sponsoringpakete der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaft 2011 stoßen auf eine rege Nachfrage. Mehr als 400 Tage vor dem WM-Start konnte die Schweizer Sportrechteagentur Tridem Sports neben dem Presenting Sponsor bereits die Hälfte der Hauptsponsorenpakete für Oslo verkaufen.
Gute Stimmung im Schweizer Wollerau. Auf der Weihnachtsfeier von Tridem Sports knallten gestern die Korken. Es gab Grund zu feiern. Die noch junge Schweizer Agentur vermarket unter anderem die Nordische Ski-Weltmeisterschaft 2011 in Oslo auf Provisionsbasis für die European Broadcasting Union (EBU) (siehe SPONSORs-Archiv). Im September dieses Jahres hatte Christian Pirzer gegenüber diesem Magazin angekündigt, die Hälfte der WM-Sponsoringpakete noch in diesem Jahr zu verkaufen. Der Tridem-Geschäftsführer hat Recht behalten.
Das größte Paket, das des Presenting Sponsors, angelte sich der Energiekonzern Statoil, eines der größten Unternehmen Norwegens. Die neue Partnerschaft sichert dem Unternehmen umfangreiche fernsehrelevante Werbepräsenz, unter anderem auf den Startnummern sämtlicher Wettbewerbe, auf Werbebanden sowie dem Platinum Circle im Zielbereich in allen WM-Stadien. Nach SPONSORs-Informationen lässt sich Statoil das Paket zwei Millionen Euro kosten.
Neben dem Presentingpaket und der bereits an die schwedische Sportbekleidungsfirma Craft vermarkteten Ausrüsterpartnerschaft sowie des Team-Pakets für die Nordische Kombination (siehe SPONSORs-Archiv), konnte Tridem nun zudem drei von vier Langlaufpaketen verkaufen.
Das Sponsoring in den Langlauf-Verfolgungsrennen (Damen und Herren) sicherte sich das Sporthandelsunternehmen Intersport. Die beiden weiteren Langlauf-Sponsorships gingen nach Norwegen: Das Werbepaket im Rahmen der Staffelwettbewerbe sicherte sich das Energie-Beratungsunternehmen Aker Solutions. Die Ausdauer-Wettbewerbe sponsert das Kreditinstitut DnB NOR. Wie auch Intersport erhalten die beiden skandinavischen Unternehmen fernsehrelevante Werbepräsenz, unter anderem auf den Startnummern in ihrer Disziplin. Für die Sponsoringpakete sollen die drei Unternehmen je rund 800 000 Euro bezahlen.
Zu Listenpreisen verkauft
Bemerkenswert: Tridem soll die bisherigen Pakete allesamt zu Listenpreisen verkauft haben und scheint auch bei zwei der vier übrigen Hauptsponsoren bereits Einigkeit erzielt zu haben. Vakant sind noch zwei Skisprungpakete, ein Sponsorship der Nordischen Kombination sowie das Sprint-Paket im Langlauf. Welche Unternehmen bereits kurz vor einer Einbuchung stehen, wollte der Agentur-Chef auf Nachfrage noch nicht verraten. Pirzer ist jedoch optimistisch, dass die übrigen Pakete spätestens im März vermarktet sind.
Gian Franco Kasper, Präsident des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) freut sich über die bisherigen Vermarktungserfolge: „Das große Interesse bei den Sponsoren unterstreicht, dass die Nordische Ski-WM eines der werthaltigsten Produkte im Wintersport ist.“ Die FIS Nordische Ski-WM findet vom 24. Februar bis 6. März 2011 in der norwegischen Hauptstadt Oslo statt und wird am legendären Wintersportstandort Holmenkollen ausgetragen.
Quelle: Sponsors; 18.12.09
Dario Cologna hat sich entschlossen, sich unter die Fittiche des Managers Marc Biver zu begeben. Der Langlauf-Weltcupsieger des letzten Winters unterschrieb mit der Tridem Sports AG in Wollerau einen Dreijahresvertrag.
Marc Biver ist seit Juni für die Tridem Sports AG tätig und bezeichnet Cologna als den Primin Zurbriggen des Langlaufsports. Der umtriebige Manager war Anfang April zum Präsidenten des Schweizer Triathlon-Verbandes gewählt worden und findet mit der geschäftlichen Betreuung Colognas zu seinen Wurzeln als Berater von Spitzensportlern zurück.
"Mit einem professionellen Umfeld kann ich mich ausschliesslich auf meine Olympia-Saison konzentrieren", wird Cologna in einem Communiqué zitiert. Im Frühjahr hatte der Bündner noch mitgeteilt, er schliesse sich mit seinem Berater, dem Wirtschaftsanwalt Marc Grünenfelder, zusammen. Die Erfahrung und die Motivation Bivers hätten ihn überzeugt, erklärte Cologna, der im April die Angebote
aller anderen namhaften Manager ausgeschlagen hatte.
(si)
Quelle: Die Südostschweiz, Graubünden, Sport National; 01.09.2009
Mit der Gründung einer eigenen Marketing AG will der internationale Skiverband FIS die weltweite Vermarktung vorantreiben. Das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz an dem auch die FIS Partner Tridem Sports und Infront Sports & Media beteiligt sind, wird künftig den Handel und Verkauf der weltweiten FIS-Marketingrechte abwickeln.
Nicht berührt werden die Marketingrechte bei Weltmeisterschaften, die im Besitz der nationalen Verbände des jeweiligen Ausrichterlandes sind
Quelle: W&V; 27.08.09
Der Internationale Ski Verband (FIS) hat heute gemeinsam mit seinen Marketingpartnern Infront Sports & Media und Tridem Sports die Gründung einer gemeinsamen FIS Marketing AG bekannt gegeben.
Mehrheitsgesellschafter der unabhängigen FIS Marketing AG wird mit 51 Prozent der Internationale Ski Verband selbst sein, Tridem Sports und Infront halten hingegen als gleichberechtigte Partner die verbleibenden 49 Prozent der Anteile. Der Verband behält damit die vollständige Kontrolle an seinen Rechten. Die beteiligten Agenturen sollen hingegen ihre Erfahrung im Bereich Wintersport beisteuern sowie bevorzugte Anbieter des neuen Unternehmens in den Bereichen Event- und Marketingservices sowie Beratung sein.
Klar ist außerdem, dass das neue, unabhängige Unternehmen unter der Leitung von Tridem-CEO Christian Pirzer (Foto) seinen Sitz im Schweizer Wollerau (Kanton Schwyz) haben wird und eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht ist. Ziel des strategischen Joint-Ventures sei die Aufwertung der FIS-Marketingrechte, die Entwicklung von Sponsorenprojekten sowie die Bereitstellung verbesserter Serviceleistungen für die FIS-Partner, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Die FIS Marketing AG wird dabei als unabhängige Firma auftreten und übernimmt den Verkauf und die Betreuung von FIS-kontrollierten Marketingrechten. Wie das genaue Rechteportfolio des neuen Unternehmens aussieht, könne, so die FIS, zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Enthalten sein werden allerdings auf alle Fälle die übergreifenden Titel- und Presenting-Sponsorenpakete sowie die Daten/Timing-Pakete der verschiedenen FIS Weltcup-Disziplinen. Bis zuletzt wurden diese Rechte noch verbandsintern, im Hause der FIS vermarktet.
Die Werbe- und Sponsorenrechte an einzelnen FIS-Weltcup-Veranstaltungen verbleiben weiterhin bei den jeweiligen Nationalen Skiverbänden. Zudem stünden die Serviceleistungen der FIS Marketing AG auch anderen Organisationen in der Skiwelt zur Verfügung.
Für FIS-Präsident Gian Franco Kasper ist die Gründung der neuen Verbands-Tochter ein „Meilenstein in der Geschichte der FIS“, eine „Win-Win-Situation für alle Beteiligten“ und die „Umsetzung einer seit langem bestehenden Absicht“. Und weiter der Verbands-Obere: „Wir stärken damit unsere Kompetenzen und Ressourcen im Marketingbereich, um die kommerziellen Rechte an unseren Vorzeigeveranstaltungen zu Gunsten des Sports zu verwerten”.
Quelle: Sponsors; 27.08.09

Die European Broadcasting Union (EBU) wird ihre Marketing-Rechte an den Alpinen und Nordischen Ski-Weltmeisterschaften erstmalig eigenhändig vermarkten. Dabei wollte die EBU die Rechte, wie in der Vergangenheit auch, ursprünglich wieder an einen externen Vermarkter verkaufen. Doch die Wirtschaftskrise machte der Sendervereinigung einen Strich durch die Rechnung. Nutznießer der neuen Situation ist Christian Pirzer mit seiner Sportmarkting-Agentur Tridem Sports AG.
Die Schweizer Company des früheren IMG-Managers Pirzer (Foto) wird die EBU bei der Vermarktung der insgesamt vier Weltmeisterschaften – je zwei in 2011 und 2013 (Ski Alpinen plus Ski Nordisch) – als Agentur unterstützen und erhält damit ihren ersten großen Auftrag. Die Vereinbarung sieht vor, dass Tridem für die EBU, die die Rechte vom Ski-Weltverband FIS erworben hat, das Projekt Management, den Bereich Marketing & Sales sowie die Koordination verschiedener Dienstleistungen übernehmen wird. Die Rechte liegen somit weiter bei der EBU, was gleichfalls bedeutet, dass die Verträge mit den Sponsoren nicht über Tridem, sondern direkt über die EBU geschlossen werden.
EBU bricht mit gelebter Praxis
Aus Sicht der European Broadcasting Union ist die künftige Eigenvermarktung ein Bruch mit der bisher gelebten Praxis, die vorsah die Rechte komplett an einen externen Vermarkter zu verkaufen. Hintergrund für den wohl nicht ganz freiwilligen Wandel ist folgender: Als die EBU die Rechte für die Weltmeisterschaften 2011 und 2013 im Frühjahr 2008 erstmalig ausschrieb, reichten neben Tridem, deren Hauptgesellschafter die Constantin Medien AG in München ist, auch andere marktübliche Agenturen wie Infront, IMG und Sportfive ihre Angebote ein. Wohlgemerkt ging es dabei um ein so genanntes buy-out-Modell, also einer kompletten Abgabe der Rechte gegen Garantiesumme. Deren Höchstgebot soll nach SPONSORs-Informationen im Sommer 2008, im Endstadium der Verhandlungen, bei knapp über 30 Millionen Euro für alle vier Events gelegen haben.
Doch die EBU ließ die Agenturen zappeln und es über lange Zeit zu keinem Vertragsabschluss mit einem der Bieter kommen. Im Nachhinein ein Fehler! Denn nur wenige Monate später dominierte bekanntermaßen nur noch ein Thema den Markt: die Wirtschaftskrise. „Ab dem Moment veränderte sich die Welt“, erinnert sich ein verhandlungsnaher Vermarkter. Die Agenturen trauten sich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu, ihre einst gemachten Garantiesummen refinanzieren zu können und legten der EBU neue, deutlich niedrige Angebote vor.
Offensichtlich so niedrig, dass die dann gebotenen Garantiesummen deutlich unter EBU-Vorstellungen lagen, die sich daraufhin entschied die Rechte in Eigenregie zu vermarkten – und sich mit der Tridem Sports AG einen Dienstleister zur Unterstützung ins Boot zu holen. Deren CEO gilt als alter Hase im Sportbusiness und hier im speziellem im Wintersport. „Wintersport war schon immer meine Leidenschaft, und ich freue mich sehr bei den Ski Weltmeisterschaften 2011 und 2013 mit der EBU zusammen zu arbeiten“, so Christian Pirzer.
Quelle: Sponsors; 27.05.09






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